Einführung


Amarlia ist ein magischer und wundersamer Ort voller Geheimnisse, die es erst noch zu entdecken gibt. Vom Autor, Sascha Zehe, zum Leben erweckt, dient diese Fantasywelt unter anderem als Hintergrund für mehrere Roman- und Spieleprojekte. Die Erschaffung Amarlias wird auf diesem Portal mitsamt Illustrationen festgehalten und in der Enzyklopädie für nicht kommerzielle Vorhaben kostenlos zur Verfügung gestellt.

High Fantasy


Trotz all ihrer einzigartigen Merkmale liegt das Fundament Amarlias in den vielen Tropen des Genres, die man auch aus anderen Fantasywelten bereits kennt. Es ist eine Welt, die den Einstieg für neue Leser einfach gestaltet, und am Ende doch ihre ganz eigenen Wege geht.

So finden sich zwar bekannte Elemente wie Gnome und Drachen, alltägliche Magie oder ein Pantheon von Göttern, deren Macht eng mit der Anzahl ihrer Anhänger verknüpft ist. Doch daneben existieren eben auch einzigartige Völker, so manch wundersame Kreatur und eine Hintergrundgeschichte, die ganz Amarlias eigen ist.

Übersicht


Mit knapp eineinhalbtausend Jahren ist Amarlia noch recht jung und doch hat der Verlauf ihrer Geschichte schon jetzt eine Welt geformt, der seine ganz bestimmten Eigenheiten vorweisen kann.

Der tägliche Kampf


Amarlia ist ein rauer und gefährlicher Ort, an dem viele Bewohner jeden Tag aufs Neue um ihr Überleben kämpfen. Mehr als vier Jahrhunderte ist die lange Nacht mittlerweile her und mit der Zeit haben die vier Elemente ihren Einfluss auf Amarlia immer weiter ausdehnen können, was auch den Druck auf die unterschiedlichen Grenzreiche intensiviert hat.

Doch es sind nicht nur die von den Elementen korrumpierten Kreaturen, die der Bevölkerung Amarlias das Leben erschweren, denn auch untereinander gibt es kulturelle, politische und religiöse Unterschiede, die immer wieder zu Auseinandersetzungen führen, deren Ausgang nicht selten auch einmal tödlich endet.

Der Einfluss der Götter


Als im Zuge der langen Nacht der zweite Götterkrieg ausbrach, veränderte sich auch der Einfluss, den die Götter auf die Bewohner Amarlias ausübten. Noch immer gibt es keine Zweifel an der Existenz des Pantheons und manch tiefgläubiger Anhänger berichtet auch heute noch von göttlichen Wundern.

Es ist im Alltag jedoch weitaus seltener geworden, einen direkten Einfluss der Götter zu erleben, denn alle sechs Mitglieder des Pantheons sind dabei, ihre Wunden zu lecken, und müssen sich noch immer daran gewöhnen, die Macht der Elemente vollständig verloren zu haben. Im Zentrum des zweiten Götterkrieges steht für sie deshalb vor allem eine Sache - die Anzahl der Anhänger und damit die eigene Macht zu erhöhen.

Die vier Regionen


Vor der langen Nacht und den darauffolgenden Umwälzungen wandelte das Volk der Dhari unter den Bewohnern und beschützte diese, so gut es ihnen möglich war, vor der Bösartigkeit der Elemente. Doch die Dhari und ihr Kontinent verschwanden hinter einem magischen und tödlichen Nebel, während der Rest Amarlias eine Vielzahl größerer Veränderungen über sich ergehen lassen musste.

Geographisch gesehen kann man die bekannte Welt heute in vier Regionen einteilen, die von ihren Einwohnern vereinfacht als der Nordosten, der Nordwesten, der Südosten und der Südwesten bezeichnet werden. Jede Region wurde an den äußersten ihrer Grenzen von einem der vier Elemente als Zufluchtsort aufgesucht und muss sich seit Jahrhunderten den einzigartigen Kreaturen stellen, mit denen die Elemente versuchen, Amarlia zu überrennen.

Die neuen Reiche


Die lange Nacht und ihre Folgen veränderten auch die politische Gegebenheiten Amarlias auf dramatische Weise. Gab es einst nicht mehr als acht Reiche, hat sich diese Zahl in den Jahrhunderten der Umwälzung auf insgesamt vierzehn erhöht - vier davon in fester Hand der Elemente.

Auch kulturell brachten die neuen Lebensbedingungen einige Veränderungen mit sich, denn der Zusammenbruch verschiedener Reiche sorgte dafür, dass sich die Einwohner in unterschliedliche Richtungen weiterentwickelten. Es ist aber vor allem der Überlebenskampf, der die Kulturen geprägt hat, denn neben den Gefahren durch die Elemente gibt es auch zwischen den anderen Reichen immer mehr Spannungen, die jeder Zeit zu neuen Kriegen ausbrechen können.