Abbildung zweier Algarier

Das Volk der Algarier


Nachdem sie schon viel zu lange warten mussten, wird heute endlich das letzte Volk der bekannten Welt vorgestellt. Mit den Algariern nehmen nun auch die Menschen des Westens ihren Platz in der Enzyklopädie ein und ich freue mich unglaublich darüber, diese Informationen endlich mit euch teilen zu können.

Die Arbeiten an weiteren Inhalten für das Portal sind bereits mit Hochdruck im Gange und auch am Einführungsroman wird längst wieder weitergearbeitet, sodass dieser voraussichtlich schon nächste Woche an meine Betaleser übergeben werden kann. Selbstverständlich werde ich hier unverzüglich weitere Informationen mit euch teilen, sobald diese vorliegen.

Bis zum nächsten Mal - in Amarlia :)

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"Wie habe ich diese eisige Luft doch vermisst. Habt ihr den Rest Amarlias jemals bereist? Da draußen bezeichnen sie ein laues Lüftchen doch tatsächlich als Sturm. Oh, wenn sie nur eine Nacht in Sturmhafen verbringen würden" - Ein weitgereister Algarier nach seiner Rückkehr in den Westen

Geschichte


Laut den wenigen Bruchstücken der menschlichen Geschichte, die soweit zurückreichen, waren es vor allem die Jahre 24 bis 27 NNT, in denen die allerersten Abenteurer in Scharen aus dem Osten loszogen, um den Rest der Welt zu erkunden. Historiker heutzutage sind sich überwiegend einig, dass es einige dieser Gruppen gewesen sein mussten, die einst den Norden oder Süden durchquerten und sich anschließend im Westen niederließen, um im Jahre 36 NNT den Grundstein des algarischen Volkes zu legen.

Der Westen bot den neuen Bewohnern vor allem eine große Anzahl an natürlichen Gefahren, sei es die Kälte, der Mangel an Schutz und Nahrung oder so manch bestialische Kreatur, die die westlichen Gebirge ihre Heimat nannte. Doch wie man den historischen Schriften ebenfalls entnehmen kann, stieß man schon frühzeitig auf das Volk der Naru und entwickelte trotz der nie ganz abklingenden Skepsis gegenüber einander soetwas wie eine lose Zwangssymbiose. Es war die Unterstützung der Naru, die den Algariern half, im Westen Fuß zu fassen, so wie es die Algarier waren, die den Naru das geschriebene Wort brachten und ihre Kultur mit neuen Reizen nährten.

Für die Manadi im Norden stellen die Ressourcen der Palastoase fast schon eine Lebensnotwendigkeit dar und so ist es kein Wunder, dass ein Großteil der Bevölkerung direkt in Ankrabad angesiedelt ist. Die Algarier hingegen beziehen ihre Ressourcen aus einer Vielzahl an Quellen, die weitaus verstreuter sind, und doch übertreffen sie die Manadi in einem Punkt, wenn es um die Abhängigkeit von ihrer Hauptstadt geht. Sturmhafen ist nämlich nicht nur die einzige Stadt des Westens, sondern es handelt sich generell um die einzige menschliche Siedlung der Region, die sich über die Jahrhunderte aus den ersten Behausungen der Algarier weiterentwickelt hat und heute zu einem der imposantesten Bauten Amarlias gehört.

Lebenserwartung und physische Erscheinung


Der Westen weist von den vier Regionen mit Abstand am wenigsten Sonnenlicht auf und mit den oft tiefhängenden Wolken oder dem grauen Himmel ist es nicht verwunderlich, dass die Algarier im Vergleich zu den Duraniern oder gar den Manadi überwiegend einen eher helleren Hautton vorweisen. Mit 80 Jahren liegt ihr Durchschnittsalter in der Mitte der drei menschlichen Völker und auch mit ihrem Gewicht von durchschnittlich 65kg übertreffen sie die Manadi, während sie hinter hinter den Duraniern zurückbleiben.

In Sachen Durchschnittsgröße halten sie sich, wie die Manadi, nahe der 1.70m, wobei das auffallendste Merkmal der Algarier wohl ohnehin die blonden Haare sein dürften. Auch wenn die Ursache bisher nicht geklärt werden konnte, so wird heute kein Algarier ohne blonde Haare geboren, die meist einen deutlich helleren Farbton aufweisen, als es bei den anderen Völkern der Fall ist.

Magische Fähigkeiten und Besonderheiten


Neben den Gnomen, Manadi und Duraniern sind es die Algarier, die am häufigsten magische Fähigkeiten besitzen und so ist es kein Wunder, dass sie auch den Großteil der Mitglieder im Orden der Luft stellen. Die Algarier bestechen allerdings auch mit ihrer Neugierde und einem unbändigen Wissensdurst, der trotz einer Vielzahl an Opfern über die Jahrhunderte, auch heute noch immer wieder Abenteurer aus den schützenden Mauern Sturmhafens herauslockt, um die unerforschten Weiten der westlichen Gebirge zu erkunden.

Im Anbetracht der kalten und windigen Region, die sie Heimat nennen, ist es nicht verwunderlich, dass die Algarier eine gewisse Toleranz gegenüber Kälte entwickelt haben, doch während sich diese deutlich von den Völkern der anderen Regionen abgrenzt, kommen auch die Algarier nicht an die Kälteresistenz der Naru heran.

Kleidung und Lebensgewohnheiten


Zusammenhalt war etwas, ohne das die ersten Menschen niemals im Westen überlebt hätten. Diese Eigenschaft wurde auch in den folgenden Jahrhunderten nie verloren und so weisen die Algarier eine Kultur auf, in der Zusammenarbeit und Gemeinsamkeit wichtige Eckpfeiler darstellen. Dieser Punkt wird zusätzlich dadurch verdeutlicht, dass Sturmhafen nicht nur die einzige Stadt Amarlias ist, in der die normale Bevölkerung Tür and Tür mit dem einheimischen Orden der Macht lebt, sondern man stellt hier gleichzeitig auch noch den Hauptsitz der Inquisition.

Selbst unter den Algariern gibt es verschiedene Gesellschaftschichten, doch die Gräben zwischen arm und reich sind bei weitem nicht so groß, wie es unter den meisten anderen Völkern der Fall ist. Jäger und Sammler nehmen einen großen Stellenwert ein, denn sie sind es, die in einer Region, deren Ressourcen nicht immer einfach zu erreichen sind, die Stadt mit Nahrung und anderen Dingen versorgen.

Im Anbetracht des ausgeprägten Miteinanders weist die algarische Kultur allerdings auch drakonische Strafen auf, wenn das Gemeinschaftsgefühl von jemandem auf extreme Weise missachtet wird. Nirgendswo in Amarlia werden Vergehen wie Diebstahl derart hart bestraft und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Sturmhafen eine eher niedrige Kriminalitätsrate aufweist.

Der Kleidungsstil der Algarier lehnt sich deutlich an den der Naru an und so findet man vor allem dickere Kleidung, die nicht selten mit Fellen für zusätzliche Wärme sorgt. Anders als die Naru, die überwiegend eher einfarbige Kleidung tragen, findet man unter den Bewohnern Sturmhafens durchaus ein größeres Farbspektrum und gerade in der Qualität dieser Farben lässt sich oftmals ein Unterschied zwischen den verschiedenen Gesellschaftsschichten ausmachen.

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