Abbildung des Machtsymbols vom Element der Erde

Der Orden der Erde


Auch heute wollen wir den Hauptaugenmerk wieder einmal auf die Enzyklopädie legen. Acht Monate sind mittlerweile vergangen, seitdem der Orden des Feuers seinen Eintrag erhalten hat und heute ist es an der Zeit, dass der nächste Orden folgt.

Verantwortlich für die Magie des Ostens, nimmt der Orden der Erde eine wichtige Position in der bevölkerungsreichsten Region Amarlias ein und wird so auch in den Romanen eine bedeutende Rolle spielen.

Schon zu Beginn der Romanserie "Die Letzten der Dhari" wird es im Debütroman "Geheimnisse der Vorzeit" Begegnungen mit dem Orden geben, von denen es sogar bereits jetzt anhand von Leandras Premierenauftritt in Amarlias Auge erste Eindrücke gibt.

Für heute wünsche ich deshalb jetzt erst einmal viel Spaß mit dem Orden der Erde und freue mich schon darauf, euch die nächsten Details der Welt vorstellen zu können.

Bis zum nächsten Mal - in Amarlia :)

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„Zusammenhalt ist alles. Auch die Macht eines Sandsturms entspringt den vielen einzelnen Sandkörnern, aus denen er besteht“ – Eremir Greifenfell, Leiter vom Orden der Erde, 428 NNT

Übersicht


Der Orden der Erde leitet die magischen Geschicke des Ostens. Unweit von Dranau, der größten Stadt der Region, liegt der Berg der Weisen auf dessen Gipfel vor über dreihundert Jahren das Kloster der Heiligen als Sitz des Ordens gebaut wurde. Knapp über fünfhundert Mitglieder nennen das Kloster ihr zu Hause und gehen den alltäglichen Pflichten des Ordens nach.

Geschichte


Der Orden der Erde ist der älteste aller vier Orden. Mit einem Gründjungsjahr von 49 NNT feiert er in zwei Jahren einen ganz besonderen Jahrestag und schon heute fragen sich viele, was neben der traditionellen Ehrung früherer Helden wohl sonst noch so stattfinden mag.

Im Kloster der Heiligen hat es nur wenige größere Veränderungen über die Zeit gegeben, obwohl die Bevölkerungsdichte des Ostens in der Vergangenheit keinen Mangel an ambitionierten Magiebegabten aufkommen ließ. Tradition ist allerdings immer das Leitwort des Ordens geblieben und viele Protokolle und Strukturen lassen sich auch heute noch auf die frühen Jahre der Gründungszeit zurückführen.

Die Mitglieder des Ordens haben sich schon während der ersten Jahre von den übrigen Einwohner der Region entfernt und waren eineinhalb Jahrhunderte später auch mit ausschlaggebend dafür, dass sich der Kodex der Magier auf eine Weise entwickelte, die eine strikte Trennung zwischen den vier Orden und den politischen Belangen in den vier Regionen vorsah.

Struktur & Führung


Seit seiner Gründung steht dem Orden zu jeder Zeit ein auserwählter Leiter vor, von denen die meisten diesen Posten erst zu ihrem Ruhestand wieder abgeben. Konstanz und Tradition setzen sich also auch in der Struktur des Ordens durch und bildeten so von Beginn an die Grundlage für das alles andere als wankelmütige Ordensleben.

Dem Leiter des Ordens, der im Falle einer Wahl von allen Mitgliedern - inklusive der Novizen - gewählt wird, steht gleichzeitig ein Stab von Beratern zur Seite. Dieser setzt sich aus den sechs erfahrensten Magi des Ordens zusammen und lässt sich so nicht durch eine Wahl beeinflussen. Bis auf einer Ausnahme - dem heutigen Leiter Eremir Greifenfell - war es zudem in der Vergangenheit des Ordens immer ein Mitglied des Beraterstabes, das am Ende die Leitung des Ordens übernahm.

Eremir Greifenfell wurde vor neunzehn Jahren im jungen Alter von dreiundzwanzig zum Leiter ernannt, was für viele der älteren Mitglieder des Ordens einer Farce gleichkam. In den letzten Jahrzehnten mehrten sich allerdings vor allem unter den jüngeren Mitglieder die Strömungen, die sich einen modernen Richtungswechsel im Orden wünschen würden und als Resultat dessen wurde Eremir, seiner Zeit größter Befürworter dieser Veränderungen, als jüngster Leiter aller Zeiten ernannt.

In den darauffolgenden knapp zwanzig Jahren hielten sich die Veränderungen allerdings noch in Grenzen, da es insbesondere auf Seiten des Beraterstabes eine Menge Gegenwehr gegeben hat, indem die Ziele Eremirs unter Vorhalt verschiedener Richtlinien aus dem ordensübergreifenden Kodex blockiert wurden.

Religion


Die Verehrung Baelons, dem Gott der Magie, spielt in keinem Orden eine größere Rolle als hier. Auch heute noch sind die Studien Baelons ein Hauptbestandteil der Novizenzeit und jedes einzelne Ordensmitglied ist dazu verpflichtet, bei Anwesenheit im Kloster der abendlichen Predigt beizuwohnen.

Während von den wenigsten nicht einmal im Geheimen gewagt wird, diese Gedanken auch nur zu flüstern, so gibt es doch längst eine größere Anzahl an Ordensmitgliedern, die im Festhalten an diesen Traditionen eines der größten Probleme des Ordens sehen. Nicht nur hat man das Gefühl, dass andere Orden von größerer Bedeutung in ihrer Region sind, sondern es lässt sich auch nicht leugnen, dass mittlerweile Jahrhunderte vergangen sind, seitdem es zuletzt ein Zeichen Baelons gegeben hat.

Politik


Hauptverantwortlich für die strikte Trennung von Magie und Politik hat sich der Orden der Erde selbstverständlich schon vor langer Zeit vollständig von den politischen Belangen im Osten losgelöst. Obgleich der unmittelbaren Nähe zu Dranau, besteht trotz der seit langem bristanten Lage in der Stadt, kein Austausch zwischen Ordensleitung und der politischen Führung Dranaus.

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