Abbildung des Machtsymbols vom Element des Wassers

Der Orden des Wassers


Ein neuer Blogbeitrag, ein neuer Enzyklopädie-Eintrag. Während die Arbeiten am ersten Roman "Geheimnisse der Vorzeit" weiterhin mit Hochdruck im Gange sind, so versuche ich jetzt auch, die Enzyklopädie aktiver zu füllen.

Mit den größten Arbeiten am Portal fürs Erste abgeschlossen, ist nun mehr Zeit sich den Erstellen neuer Inhalte zu widmen und ich möchte diese Zeit vor allem dafür nutzen, die Enzyklopädie um die Einträge zu erweitern, die für mich zur Basis des Portals dazugehören sollen.

Selbstverständlich wird sich die Enzyklopädie ständig erweitern, doch es gibt verschiedene Kategorien und Einträge, die für mich zum Abschluss einer Art 1.0 Version der Datenbank gehören, und es sind jene Inhalte, die ich in den nächsten Wochen und Monaten hinzufügen möchte, damit sie zur Veröffentlichung des ersten Romanes bereits Teil des Portals sind.

Für heute wünsche ich nun aber erstmal viel Spaß mit dem Orden des Wassers und hoffe einmal mehr, dass es die Vorfreude auf neue Informationen zu dieser Welt steigern kann.

Bis zum nächsten Mal - in Amarlia :)

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„Wie können diese Tölpel nur so rücksichtslos mit der Natur umgehen? Ohne ihre Ressourcen wären wir alle längst verloren und würden uns wünschen, der Nebel des Todes hätte gleich alles verschlungen!" - ein aufgebrachter Magus vom Orden des Wassers über die Mitglieder der anderen Orden, 357 NNT

Übersicht


Der Orden des Wassers ist die magische Institution des Südens. Auf einer kleinen Insel am südlichen Ausläufer Mengbillas liegt der Wasserturm, der Hauptsitz des Ordens. Mit nur wenigen Minuten Bootsfahrt Entfernung sind die Mitglieder des Ordens ein alltäglicher Anblick in Mengbilla, auch wenn man sich gemäß des Kodexes politisch bestmöglich heraushält.

Die zahlenmäßige Mehrheit der Gnome unter den knapp vierhundert Mitgliedern im Orden sorgt allerdings auch dafür, dass die kulturellen Hintergründe ihres Volkes einen gewissen Einfluss nehmen und so ist es kein Wunder, dass der Orden des Wassers in den Augen der anderen drei Orden sich durchaus zu sehr in die politischen Belange der Region einmischt.

Die Mitglieder des Ordens halten nämlich auch heute noch eine enge Beziehung zum Rest des Südens. Gerade unter den Gnomen sind familiäre Bindungen nicht abgerissen und auch die Menschen und vereinzelten Naru im Orden pflegen die im Vergleich zu den anderen Orden offenere Kultur gegenüber den Einwohner der heimischen Region.

Geschichte


Als zweitältester Orden wurde der Orden des Wassers im Jahre 68 NNT ins Leben gerufen, nachdem es vermehrt zu magischen Übergriffen in der Region gekommen war. Es dauerte nicht lange nach dem Erscheinen vom Nebel des Todes, bis sich die neugefundene magische Affinität der Gnome bemerkbar machte und in so mancher der vielen, hitzigen Diskussionen untereinander zu Vorfällen führte. So waren es die Gnome, die den Orden ins Leben ruften, um Ordnung in die Region zu bringen und den freien Gebrauch von Magie einzuschränken.

Die Arbeiten am Sitz des Ordens wurden wenige Jahre später begonnen und Hand in Hand mit den loyalen Rhultak wurde der Wasserturm innerhalb von nur zwei Jahrzehnten erbaut. Für viele ist dies noch heute ein Zeichen für die gnomische Baukunst, muss man doch bedenken, dass alle Materialien auf dem - wenn auch kurzen - Wasserweg erst auf die Insel südlich von Mengbilla gebracht werden mussten.

Über die Jahre entfernte sich der Orden etwas von der gnomischen Kultur und nahm nach Aufnahme weiterer Mitglieder eine eigene Identität an, die heute vor allem in Sachen Umweltschutz und Kreaturenkunde gründet. In keinem anderen Orden wird derart intensiv in diese Richtungen geforscht, während es für viele Mitglieder vom Orden des Wassers der Schlüssel zu den Geheimnissen vom Nebel des Todes sind. Viele Veränderungen in der Natur fanden erst mit seinem Erscheinen statt und man weigert sich, zu glauben, dass dies ein reiner Zufall gewesen ist.

Struktur & Führung


Dem Orden des Wassers steht wie auch dem Orden des Feuers ein Triumvirat vor, von denen ein Mitglied als Leiter fungiert. Anders als bei den nördlichen Vertretern ist die Position des Leiters im Orden des Wassers allerdings nicht permanent, sondern wird im Jahreswechsel zwischen den Mitgliedern des Triumvirats rotiert.

Unter den aktuellen Mitgliedern befindet sich neben den beiden Gnomen Alda und Figo auch Orwan, ein Mensch vom Volk der Algarier. Als derzeitiger Leiter des Ordens ist Orwan besonders darauf bestrebt, die letzten fünf Monate seiner diesjährigen Periode als Leiter zu nutzen, um die Geschicke des Ordens in neue Richtungen zu lenken.

Ähnlich der Mitglieder im Orden der Erde vor zwanzig Jahren mehren sich heute auch im Süden die Stimmen, die dem eigenen Orden verstaubte Strukturen vorwerfen. Seit seiner Gründung hat der gnomische Einfluss den Schutz und das Studium der Umwelt als Priorität ernannt und während die meisten Mitglieder noch immer die Bedeutung dessen teilen, so wünschen sich immer mehr, dass der Fokus des Ordens sich auf neue Bereiche ausdehnen würde.

Im hier und jetzt hat es allerdings noch keine große Veränderungen gegeben, sodass die Novizen und Magi des Ordens weiterhin mit der Forschung der Natur und Kreaturen des Südens beschäftigt sind, in der Hoffnung so die Geheimnisse des Nebels zu entschlüsseln.

Die Struktur des Ordens baut auf einem festen Kurrikulum auf, dass auch erfahrene Magi Jahr für Jahr erneut durchlaufen müssen, um ihren Status als Magus des Ordens nicht aberkannt zu bekommen. Somit ist der Orden des Wassers auch der einzige Orden, in dem man junge Novizen neben älteren Magi zusammen auf einer Lehrbank finden kann.

Religion


Religion spielt im Orden des Wassers keine große Rolle mehr. Ähnlich dem Orden des Feuers findet man zwar immer noch verschiedene Rituale und Traditionen, die auf die alten Zeiten gründen, doch mit den Jahrhunderten verlor sich die religiöse Bedeutung darin und wird heutzutage einfach nur noch als Teil der Geschichte des Ordens angesehen.

Politik


Die Politik hingegen ist im Orden des Wassers ein stetiges Streitthema, wandern nicht wenige der Mitglieder doch ständig auf den Grenzen dessen, was der Kodex der Magier zulässt. Die Nähe der Ordensmitglieder zu den Einwohnern Mengbillas sorgt für einen regen Austausch und die Bedeutung der Umwelt lässt manchen Magus (und manchmal auch Novizen) immer wieder die Regeln dehnen, um sich in diesen Bereich der Politik einzumischen.

Bis jetzt hat es allerdings keine Bestrafungen von Ordensmitgliedern gegeben, da auch seiten der Inquisition keine eindeutigen Übertretungen stattgefunden haben.

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