Abbildung eines "In-Arbeit-Platzhalters"

Dranau


„Gibt es noch Hoffnung für unsere Stadt oder sind wir endgültig zur Pestbeule des Ostens verkommen?“ – Ein Einwohner Dranaus, 441 NNT

Übersicht


Dranau ist die größte Stadt des Ostens und hat über die Jahrhunderte eine Vielzahl an Veränderungen durchlaufen. Im Jahre 56 NNT einst als Symbol des Aufbruchs gegründet wurde die einstige Siedlung in den folgenden Jahrzehnten zur größten Stadt Amarlias ausgebaut. Lange Zeit waren Dranau und die Ressourcen des Ostens ein Sinnbild der Hoffnung, doch mit den Jahren verfiel die Stadt immer mehr der Korruption mächtiger Einwohner. Heute ist Dranau ein dreckiger Ort, dessen Möglichkeiten zwar noch immer eine Vielzahl an Personen auf der Suche nach einem besseren Leben anziehen, doch die meisten von ihnen finden hier nicht mehr als Elend und Armut. Ein Schicksal, dem so viele vor ihnen bereits zum Opfer gefallen sind.

Demografie


Während die einheimischen Duranier zwar die größte Bevölkerungsgruppe stellen, so setzt sich die Bevölkerung Dranaus heutzutage doch aus Vertretern aller Völker Amarlias zusammen. Selbst die Naru bilden in Dranau eine eigene kleine Minderheit, wobei allen Einwohnern - ob hinzugereist oder einheimisch - eines gemein ist: Statt das erhoffte Glück zu finden, sind die meisten von ihnen dem Strudel der Stadt verfallen und kämpfen nun verzweifelt ums Überleben.

In Dranau herrscht eine Art Zweiklassengesellschaft in der man entweder der Elite oder dem Rest der Bevölkerung angehört. Reichtum spielt in der Stadt allerdings eine untergeordnete Rolle, denn selbst so mancher wohlhabender Einwohner leidet unter dem Druck der zwielichtigen und häufig wechselnden Lokalregierung. Oder besser gesagt den Kräften, die im Hintergrund die Entscheidungen der Regierung leiten und manipulieren.

Übergeordnet ist die Stadt in vier Viertel einzuteilen:

Das Hafenviertel:
Das Hafenviertel trägt seinen Namen nicht gerade zurecht, sondern entstammt einem Scherz der ursprünglichen Stadtväter. Abgesehen vom begrenzten Meereszugang in Mellbinga, der Hauptstadt des Südens, gibt es nur wenig, das heute noch von den alten Wasserwegen der Überlieferungen zeugt. Die Gründerväter Dranaus sahen in der Stadt jedoch auch ein Symbol für die Zukunft und benannten so den ans Wasser angrenzenden Teil der Stadt Hafenviertel. Auch wenn noch immer niemand mit Sicherheit weiß, ob das Wasser, das dort zu finden ist, Teil eines Sees oder tatsächlich zum alten Meer gehört.

Im Hafenviertel findet sich neben einer Vielzahl an Duraniern auch die Minderheit der Naru, die dort eine eigene Gesellschaftsschicht ausmachen.

Das Tempelviertel:
Der größte Tempel in Dranau ist nach wie vor dem Allgott gewidmet. Erbaut unmittelbar nach Gründung der Stadt hat er über die Jahrhunderte jedoch an Bedeutung verloren und so verzeichnen viele andere heilige Stätte in Dranau mittlerweile deutlich mehr Besucher. Im Tempelviertel finden sich Vertreter aller Völker wieder, wobei sich hier vor allem auch die hinzugereisten Algarier und Manadi niedergelassen haben.

Das Marktviertel:
Das Marktviertel ist nicht nur Heimat des größten Marktplatzes in Dranau sondern zeitgleich auch das Zentrum der lokalen Regierung. Neben dem Haupthaus der Stadtwache befinden sich auch mehrere Regierungsgebäude im Viertel, wenn auch die Mehrheit der Einwohner sich durchaus bewusst ist, dass die Geschicke der Stadt längst von außerhalb der geordneten Strukturen geleitet werden. Das Marktviertel bietet nur wenige Wohnhäuser von denen die meisten eher der Oberschicht angehören und somit von der Elite Dranaus bewohnt werden.

Das Wohnviertel:
Das Wohnviertel ist das größte der vier Viertel, was nicht verwundert, ist Dranau doch gleichzeitig auch die größte und bevölkerungsreichste Stadt Amarlias. Während das Viertel anhand seines Namens recht einseitig wirkt, so gibt es doch verschiedene Ecken im Viertel, die unterschiedlichen Gesellschaftsklassen zugeordnet sind. Im Wohnviertel finden sich Vertreter aller Völker Amarlias, wobei es neben einer kleinen Gemeinde an Gnomen - die ansonsten auch verstreut in anderen Vierteln zu finden sind - vor allem duranische Einwohner beherbergt.

Politik


Die Lokalpolitik in Dranau folgt längst keinen geordneten Strukturen mehr. Gesetzesbücher existieren und nach außen hin wird der Schein einer funktionierenden Regierung gewahrt, doch die Mehrheit der Einwohner ist sich längst im Klaren darüber, dass die gewählten Vertreter keinen großen Einfluss auf die Entscheidungen innerhalb der Stadtmauern haben.

Eine Handvoll von mächtigen Einzelpersonen und Organisationen ziehen im Hintergrund die Strippen, manipulieren Gesetzeshüter und versuchen die alleinige Herrschaft über die Stadt an sich zu reißen, wobei für niemandem in der jüngeren Zeit mehr als der Einfluss über ein bis zwei Viertel herausgesprungen ist.

Kriminalität, Gewalt und Hungersnot sind für viele Einwohner ein Teil des Alltags und sorgen für raue Verhältnisse auf mehreren Straßen Dranaus, die nicht selten von den Wachleuten gemieden werden. Alles in allem hat die Politik die Kontrolle über die Stadt verloren, sodass die Mehrheit der Einwohner auf eigene Faust ums Überleben kämpft.