Abbildung eines "In-Arbeit-Platzhalters"

Amarlias Entstehung


"Sie waren unsere Wegweiser, unsere Chronisten und unsere Beschützer gegen die Elemente. Doch was ist aus den Dhari geworden? Wohin sind sie nach der langen Nacht verschwunden?" - Ein verzweifelter Bewohner Amarlias auf seinem Sterbebett, 37 NLN

Die Geburt der Götter


Am Anfang der Zeit gab es die große Leere, bis irgendwann aus dem Nichts der Schöpfer erschien und die Leere vertrieb. Erschaffen aus Teilen seines eigenen Leibes erweckte er das Pantheon der Götter zum Leben und hinterließ ihnen den Brunnen der Macht. Noch bevor sie sich ihrer Existenz vollends bewusst waren, verschwand der Schöpfer auch schon wieder und ward nie mehr gesehen.

Einsam und verlassen entdeckten die sechs Götter im Brunnen der Macht die Magie des Lebens, des Todes und der vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft. Um ihre Einsamkeit zu lindern, erschufen sie in Harmonie miteinander die Welt Amarlia und schenkten ihr Berge, Meere, Pflanzen und mehr. Doch ihre Harmonie sollte nicht von ewiger Dauer sein, denn eines Tages kam der Punkt, an dem sie sich uneins waren.

Die Völker Amarlias


Verloren in den Diskussionen über die Bevölkerung Amarlias, teilte sich das Pantheon der Götter in zwei gleich große Gruppen, von denen eine auch hier für Harmonie plädierte, während die andere sich für eine noch nie dagewesene Individualität aussprach.

Sich ihrer früheren Einheit beraubt gefühlt, versuchten Almea, Ragon und Tarmu Hand in Hand im Geheimen die Völker der Algarier, Duranier und Manadi zu erschaffen. Das Pantheon der Götter war jedoch bereits längst entzweit, denn mit den Naru durch Ferana, den Gnomen durch Baros und den Rhultak durch Sisara erweckten auch die anderen drei Götter jeder für sich ein eigenes Volk zum Leben.

Der erste Götterkrieg


Enttäuscht voneinander beschuldigten sich beide Gruppen gegenseitig des Verrats und entfesselten in der Heimat der Götter die Magie vom Brunnen der Macht, um so die alleinige Herrschaft über Amarlia zu erlangen.

Als der knappe Sieg durch Almea, Ragon und Tarmu nicht mehr aufzuhalten war, korrumpierten Ferana, Baros und Sisara aus Rache die vier Elemente der Macht, um auch ihre drei Geschwister deren Magie zu berauben. Nur die Magie des Lebens und des Todes ließen sie hierbei unberührt, aus Angst ihre eigenen Geschöpfe würden ebenfalls aufhören, zu existieren.

Die Fassung der Elemente


Nachdem Ferana, Baros und Sisara ins Exil verbannt waren, versuchten Almea, Ragon und Tarmu die Korruption der Elemente aufzuhalten. Die entfesselte Magie war jedoch auch für die Götter längst nicht mehr zu bändigen und drohte, ihre Heimat zu zerstören.

Mit der letzten Kontrolle, die den Dreien noch geblieben war, sperrten sie die Elemente in eine magische Fassung und erschufen das Volk der Dhari. Ausgestattet mit einem kleinen Funken ihrer Magie sollte das neue Volk die Elemente im Kern von Amarlia bewachen und dem Rest der Welt schützend zur Seite stehen.

Die Rückkehr der Verbannten


Während sich auch die verbliebenen Götter nicht mehr trauten, auf die Magie des Lebens und des Todes Einfluss zu nehmen, bewachten die Dhari viele Jahrhunderte die vier Elemente, denen aber auch in der magischen Fassung nicht all ihre Macht geraubt werden konnte. Ohne göttliche Führung ließen sie ihre Magie eigenwillig durch die Welt fließen und erschufen mit ihrer immer noch schwach vorhandenen Verbindung zum Leben und Tod eine Vielzahl von Kreaturen.

Das Band zu den von ihnen erschaffenen Geschöpfen ermöglichte es jedoch auch Ferana, Baros und Sisara, Einfluss auf die Entwicklung Amarlias zu nehmen, und am Tage ihrer eintausendjährigen Verbannung schafften sie es, ihrem Exil zu entfliehen. Der zweite Götterkrieg hatte begonnen.

Die lange Nacht


Verantwortlich für die Korruption der Elemente, diente die Rückkehr der drei Götter als Katalysator und sorgte dafür, dass die Elemente der Macht die Fassung sprengen und so ihren Fesseln entfliehen konnten. Die magische Entladung war auf allen Kontinenten Amarlias zu spüren und sorgte dafür, dass auf der ganzen Welt tagelang die Nacht herrschte.

Geschwächt und noch immer aus dem Brunnen der Macht verbannt floh jedes der vier Elemente im Schatten der Nacht in seine eigene Richtung und begann damit, seinen Einfluss auf Amarlia auszuweiten.

Die Jahre der Umwälzung


Als die lange Nacht endlich ein Ende nahm, waren die Dhari verschwunden und ihr Heimatkontinent von einem magischen Nebel umhüllt. Niemand weiß, was aus ihnen geworden ist, und im Anbetracht der vielen Opfer gibt es längst keinen Abenteurer mehr, der es wagt, den tödlichen Nebel zu betreten.

Heute sind knapp vierhundertundfünfzig Jahre seit der langen Nacht vergangen. Während die Götter realisiert haben, dass sie durch den Verlust der Elemente geschwächt sind und ihre Macht nur noch aus der Anzahl und Hingabebereitschaft ihrer Anhänger ziehen, hat jedes der vier Elemente Teile der Welt maßgeblich verändert oder sogar vollständig eingenommen.

Die Völker Amarlias mussten sich auf verhängisvolle Veränderungen einstellen und einer Vielzahl von Opfern nachtrauern. Doch auch ohne die Hilfe der Dhari, ihren einstigen Beschützern, trotzen sie den korrumpierten Kreaturen, mit denen die Elemente versuchen, ihre Herrschaftsgebiete zu erweitern.

Der Kampf um Amarlia hat gerade erst begonnen...