Kulturen


"Die Götter mögen den Völkern Amarlias das Leben geschenkt haben, doch es sind die kulturellen Eigenheiten, die den wahren Unterschied zwischen den Bewohnern ausmachen" - Ein Kulturenforscher aus Thargos, 429 NLN

Die Dhari wurden von Almea, Ragon und Tarmu erschaffen, um die restlichen Völker vor den korrumpierten Elementen zu beschützen. Im Hinblick auf den riesigen Einfluss, den ihr Volk in den ersten tausend Jahren Amarlias dabei genommen hat, könnte man meinen, dass sie auch die Kulturen maßgeblich beeinflusst hätten.

Dies ist jedoch keineswegs der Fall, denn während die Dhari dem Rest Amarlias zwar die Gemeinsprache und das Währungssystem brachten, verhielten sie sich ansonsten äußerst neutral und haben sich bestmöglich aus der Entwicklung der anderen Völker und ihrer Kulturen herausgehalten.

Harmonie vs. Individualität


In den frühen Jahren Amarlias waren es vor allem die gottgegebenen Eigenheiten der Völker, die die Richtung der kulturellen Entwicklungen vorgaben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Naru, Gnome und Rhultak - jene Völker, denen die Götter vor allem Individualität schenken wollten - ihre eigenen Kulturen entwickelten, während es bei den Algariern, Duraniern und Manadi zu zwei gemischten Kulturen kam, die primär von den regionalen Bedingungen zwischen Ost und West beeinflusst waren.

Die Folgen der langen Nacht


Selbstverständlich hat es auch zuvor bereits Entwicklungen in verschiedene Richtungen innerhalb dieser Kulturen gegeben, doch erst in den Jahrhunderten seit der langen Nacht sorgten die veränderten Bedingungen in ganz Amarlia dafür, dass die kulturellen Unterschiede Ausmaße erreichten, die die bestehenden Konventionen sprengten und uns die Kultureneinteilung bescherten, die wir heute kennen.

Sprachen & Schriften


Als die Algarier, Duranier und Manadi erschaffen wurden, schenkten ihnen Almea, Ragon und Tarmu die erste Sprache, um ihren Schöpfungen einen harmonischen Austausch miteinander zu ermöglichen. Die Gnome, Naru und Rhultak hingegen wurden von Baros, Ferana und Sisara jeweils mit ihrer eigenen Sprache gesegnet, die sie sich auch bis zur heutigen Zeit bewahrt haben.

Es waren die Dhari, die den drei Völkern im Laufe der Zeit die Gemeinsprache brachten, eine Sprache die unter den Menschen irgendwann auch die erste Sprache vollständig ablöste und so den Austausch aller Völker sicherstellte.

Mit der Gemeinsprache verbreiteten sich auch die Dharischen Zeichen in der Welt - die heutzutage weit verbreiteste Schrift Amarlias. Daneben existieren noch die Runenschrift der Naru, die Symbole der Rhultak und die Gnomischen Zeichen, doch es sei hier auch hervorzuheben, dass ohnehin nur ein geringerer Teil der Bevölkerung Amarlias überhaupt der Schriftlehre mächtig ist.