Abbildung eines "In-Arbeit-Platzhalters"
gauklertruppen weit verbreitet

Kleidung und Lebensgewohnheiten


Die Manadi kleiden sich aufgrund der Temperaturen überwiegend in dünnem Stoff, wobei manche schwer gerüstete Wachen und Abenteurer auch Lederrüstungen tragen.

Neben dem für ihr Volk selbst ausgerufenem Geburtsjahr 77 NNT trägt die Zahl 7 auch darüber hinaus viele weitere Bedeutungen. So werden politische Vertreter zum Beispiel für sieben Jahre ins Amt berufen, während das manadische Schulsystem es vorsieht, dass die Kinder - deren Eltern sich die Ausbildung leisten können - sieben Jahre zur Schule gehen. Auch bei so manchem Aberglauben spielt die Zahl 7 eine ausschlaggebende Rolle und stellt so eine fast schon allgegenwärtige Präsenz dar.

Nachdem der Großteil der Bevölkerung des Nordens in Ankrabad lebt, haben die Alvordi einen großen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung gehabt. In keiner anderen Region gibt es eine derart politische Bewusstheit unter den Einwohnern. Im Einklang mit ihrer erbarmungslosen Umgebung folgen auch die Gesetze der Manadi strengen Richtlinien, die aber trotzdem von der Mehrheit als fair empfunden werden. Dies ist vor allem dem Verhandlungsgeschick der Alvordi geschuldet, die seit Generationen einen in Amarlia beispiellosen Austausch mit der Bevölkerung aufrecht erhalten.

Auch in Sachen Kunst haben die Manadi ihren Nachbarn einiges voraus und sind insbesondere für die Darstellung ihrer einzigartigen Tragödien und Komödien im großen Theater bekannt.

Über die Jahrhunderte wurden die Manadi vom Feuer und den rauen Sitten des Nordens geschliffen und entwickelten sich zu einem Volk, das abseits der menschlichen Züge nur noch begrenzt viel mit den Duraniern und Algariern gemein hat. Abgesehen von den Algariern und der westlichen Hauptstadt Sturmhafen ist auch die Geschichte keines Volkes dermaßen an eine einzige Stadt gebunden, wie es für die Manadi mit Ankrabad der Fall ist.

Die vor etwas über 350 Jahren von den Alvordi, eine der ältesten Familien im Norden, gegründete Siedlung profitierte von Beginn an von den neu gefundenen Ressourcen der Palastoase und veränderte das Leben der Manadi von Grund auf. Vorbei waren die Zeiten des reinen Überlebenskampfes, wenn auch die Manadi dem Norden weiterhin ihre Opfer zollen mussten.

Mit dem Ausbau Ankrabads entwickelte sich auch die Kultur der Manadi weiter, die von den Alvordi schon in frühen Zeiten hochgradig politisiert wurde. Bis zum heutigen Tage gibt es kein Volk in Amarlia, das auf gleiche Weise so viel Energie in die Wahrnehmung und Beeinflussung der eigenen Gesellschaft steckt.

Manadis


„Der wahre Stolz der Manadi ist nicht Ankrabad, es ist der Wahnsinn, den man in sich tragen muss, um einen Ort wie den Norden zu unterwerfen - Amra Alvordi, 321 NNT

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