Abbildung eines "In-Arbeit-Platzhalters"

Steckbrief:


Verbreitung:

Limera und Thargos

Hauptsprache(n)

Gemeinsprache

Hauptschrift(en)

Dharische Zeichen

Hauptgottheit(en)

In den ersten Jahrhunderten primär Almea, doch seit der langen Nacht und den Grenzkämpfen mit dem Reich der Erde vor allem ein Anstieg der Anhänger Ragons

Vorurteile:

Viele Ostländer sind den Zyperianern eher reserviert gegenüber. Sie sind der Meinung, dass sich die Inselbewohner zu sehr darauf ausruhen, in Form des Meeres und den Ostländern einen Schutzwall gegen die Kreaturen aus dem Reich der Erde zu haben.

Ostländer


"Wer früh morgens schon das Feld beackert, kann abends noch den Waffenkampf üben" - Ostländisches Sprichwort

Entstehung


Die Kultur der Ostländer entwickelte sich, als das Königreich Mirea - einst den ganzen Nordosten umfassend - unter dem Druck der vielen Veränderungen nach der langen Nacht zerfiel. Auch heute sind überall noch Einflüsse der Alt-Mireanischen Kultur zu finden, doch die Spaltung in Neu-Mirea, Kargonien, Thargos, Zyperia und dem Reich der Erde sorgte dafür, dass sich die Alt-Mireanische Kultur in unterschiedliche Richtungen weiterentwickelte.

Während der Gründungszeit verlief die Grenze von Thargos in vollem Umfang vom nördlichen bis zum südlichen Erdwall und so war das Leben vieler Bewohner vor allem geprägt von Furcht und dem Kampf gegen die Kreaturen aus dem Reich der Erde. Obwohl ein Großteil von Thargos sich lossagte und zum heutigen Limera wurde, entwickelte sich in den beiden Reichen eine überwiegend identische Kultur, was vor allem auf das gemeinsame Bündniss, die enge Zusammenarbeit und der ähnlichen Lebensbedingungen zurückzuführen ist.

Lebensgewohnheiten & Etikette


Ostländer sind von einem eher ländlicheren Schlag. Beeinflusst durch das Element der Erde sind Ackerbau und Viehzucht bei den vielen fruchtbaren Flächen treibende Kräfte in der Region und haben sich so auch auf die Kultur ausgewirkt. Pferde und Ochsen haben einen hohen Wert und schon so mancher Ostländer hat beim kleinsten Verdacht eines Viehdiebstahls seine Waffe gezogen.

Waffen nehmen in der Kultur generell eine prägende Rolle ein. Trotz der Schattenjäger, dem Orden der Macht und den Grenzfestungen müssen sich auch die einfachen Bewohner immer wieder gegen Kreaturen aus dem Reich wehren. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es längst als verpflichtend angesehen wird, auch als einer der vielen Bauern den Kampf mit einer Waffe zu erlernen.

Aufgrund des rauen Lebens pflegen die Ostländer ein überwiegend direktes Miteinander. Sie leben die Gastfreundschaft, helfen einander und haben Schimpfwörter längst in ihre Alltagssprache integriert. Mit fettigem Fleisch und starkem Alkohol, insbesondere dem garwanischen Starkbier, kann man viele von ihnen bereits glücklich machen, denn bei all den Schrecken, die lauern, lebt der Großteil im hier und jetzt und denkt selten viel weiter als die Ernte des nächsten Jahres.

Familienstruktur & Ausbildung


Wie in Thargos gilt auch in Limera das Gesetz der Wehrpflicht, das von jedem männlichen Einwohner, der mit sechzehn die Volljährigkeit erreicht, drei Jahre Dienst in den landeseigenen Heeren einfordert. Wer sich den Schattenjägern oder dem Orden der Macht anschließt, ist hiervon freigestellt, da man sowohl in Thargos als auch Limera anerkennt, dass beide Gruppierungen ohnehin schon ihren Beitrag leisten. Nur sehr wohlhabende Ostländer können die Wehrpflicht vollständig umgehen, denn sie kann als Gegenleistung für eine stattliche Spende erlassen werden.

Die Wehrpflicht, die auch vor den Männern aus den Städten der zwei Reiche keinen Halt macht, hat somit auch maßgeblichen Einfluss auf die Ausbildung und Familienstruktur der ostländischen Kultur gehabt. Nicht wenige junge Männer sehen wenig Sinn darin, sich auf langjährige, wissenschaftliche Ausbildungen einzulassen, wenn eine dreijährige Auszeit unabwendbar ist. Eine Auszeit, von der manch einer nicht einmal mehr zurückkehrt.

Als Folge dessen finden sich unter ihnen vor allem viele Frauen, die die Rollen als politische Berater, Historiker oder Forscher eingenommen haben, während jungen Frauen in der Abwesenheit der Männer allerdings auch die Last der Kindeserziehung auferlegt wird. Es ist daher keine Seltenheit, dass jüngere Familien in der Nähe der eigenen Eltern wohnen bleiben, damit diese der temporär alleinerziehenden Mutter zur Seite stehen können.

Kleidung & Körperschmuck


Die meisten Ostländer sehen Kleidung als Nutzgegenstände an und legen wenig Wert auf unangebrachte Eitelkeit. Viele von ihnen verbringen einen Großteil ihres Lebens auf den Feldern, sodass ihre Klamotten meist auch deutlich weniger farbenfroh als in anderen Regionen sind.

Unter den Soldaten, die in Thargos und Limera die Grenzfestungen bewachen, sind Kettenhemden weit verbreitet, wobei der Rest der Bevölkerung im Kampf eher auf Lederrüstungen zurückgreift, die mal mehr mal weniger zusammengewürfelt sind.

Während man in den Städten durchaus Ostländer findet, die sich etwas aus Ohrringen, Tätowierungen oder anderen Körperschmuck machen, so kann die Allgemeinheit diesen Dingen eher wenig abgewinnen.