Abbildung eines "In-Arbeit-Platzhalters"

Steckbrief:


Verbreitung:

Vier Bastionen in Gnomeria, Havenien, Limera und Manadia

Aufnahmebedingungen:

Angeborene Resistenz gegenüber mindestens einem Element

Vorurteile/Feinde:

Reservierte Haltung gegenüber den Schattenjägern aufgrund ihrer Praktiken mit den Überresten von Avataren

Berühmte Personen:

Ida Grimfeld - Gründerin vom Orden der Macht

Orden der Macht


"Wir sind die vorderste Verteidigungslinie dieser Welt. Fallen wir, dann fällt ganz Amarlia den Elementen zum Opfer" - Ida Grimfeld, Gründerin vom Orden der Macht, 37 NLN

Übersicht


Der Orden der Macht ist eine Gemeinschaft von elitären Kämpfern, die sich dem Grenzkampf gegen die Elemente verschrieben hat. Zusammengesetzt aus Mitgliedern mit einer angeborenen Resistenz gegenüber einem oder mehrerer Elemente bezeichnen sie sich gerne als Nachfahren der Dhari und haben sich dazu verschworen, den Kampf direkt in die Reiche der vier Elemente zu tragen.

Geschichte & Besonderheiten


Bevor die lange Nacht über die Welt hereinbrach, waren die Dhari die einzigen, denen auf irgendeine Weise elementare Kräfte innewohnten. Diese Kräfte gingen mit dem Verschwinden ihres Volkes verloren, doch Jahre später stellte sich heraus, dass Kindern, die in der langen Nacht geboren wurden, eine neue Art von elementarer Macht innewohnte. Es handelte sich um eine weitervererbbare Macht, die es diesen Individuen ermöglichte, den Kampf mit den Kreaturen der Elemente auf ganz andere Weise aufzunehmen als der Rest der Bevölkerung.

Die erste Generation


In den Kindheitstagen der ersten Generation war es vor allem Furcht, die sich überall in Amarlia verbreitete. Als sich die Vorfälle häuften, in denen Kinder und Jugendliche auf magische Weise einem Angriff entkamen, glaubten nicht wenige Bewohner daran, dass Böses in diesen Kindern schlummern musste. Gerne hätte man diese Kräfte als Geschenk der Götter bezeichnet, doch die Ähnlichkeit zu der Magie, mit der die Elemente Amarlia heimsuchten, sorgte dafür, dass viele dieser Machtträger in jungen Jahren zu Ausgestoßenen wurden.

Die erste Bastion des Ordens wurde schließlich in Havenien im Jahre 35 NLN errichtet, als eine Gruppe von Westländern unter der Führung Ida Grimfelds trotz der Anfeindungen zu versuchen begann, ihre einzigartigen Fähigkeiten zum Wohle der Bevölkerung einzusetzen.

Das Schild der Elemente


Ida Grimfeld schwor darauf, dass die Fähigkeit, die sie und die anderen in sich entdeckten, eine Gabe war. Eine Gabe, die dazu eingesetzt werden musste, das Vakuum, dass die Dhari hinterlassen hatten, zu schließen und so fing sie an mehr und mehr Machtträger um sich zu scharen, um diese zu Kämpfern auszubilden.

Während die Dhari als wahre Meister der Elemente galten, die ihre Kräfte konzentriert einzusetzen wussten, so handelt es sich bei der Magie des Ordens um eine Art intuitiven Schutzmechanismus. Ida und ihre Gefährten fanden heraus, dass ihre Kräfte sich primär in Gefahrensituationen zeigten und dass es sich überwiegend um einen unkontrollierbaren, inneren Reflex zu handeln schien. Doch selbst diejenigen unter ihnen, die ihre Kräfte in geringem Maße zu fokussieren wussten, waren nicht annähernd in der Lage, an die Magie der Dhari heranzureichen.

Verlust der Seele


Die Mitglieder des Ordens fanden zusätzlich heraus, dass es für einige von ihnen sogar möglich war, diese Schutzmagie gegenüber mehr als nur einem Element herbeizurufen, doch bei all den positiven Aspekten mussten sie jedoch auch zwei Negativpunkten ins Auge blicken.

Nicht nur sorgte die Unkontrollierbarkeit ihrer Fähigkeiten dafür, dass man sich nicht blind darauf verlassen konnte, sondern diese Macht schien auch mit einem Preis zu kommen. Je öfter sie angewandt wurde, desto mehr schien es am eigenen Geiste zu zehren und über die Jahrhunderte sind schon einige Ordensmitglieder den Elementen verfallen und haben ihren Verstand verloren.

Struktur & Führung


Aufgrund der Unkontrollierbarkeit ihrer besonderen Fähigkeiten und den Gefahren, den sich der Orden aussetzt, sind körperliche und geistige Ausbildung der Hauptfokus aller Ordensmitglieder. Man weiß um die Vorteile, die man anderen gegenüber im Kampf gegen die Kreaturen der Elemente hat, doch werden diese als letzter Ausweg angesehen. Ordensmitglieder sind elitäre Kämpfer mit sehr hoher geistiger Selbstbeherrschung, um so dafür zu sorgen, dass ihre intuitiven Fähigkeiten erst gar nicht gebraucht werden müssen, da tödliche Gefahrensituationen ausbleiben.

Die Priore des Ordens


Jede der vier Bastionen wird von zwei Prioren geführt, darunter einem Erz-Prior und einem Prior, der meist jünger als der Erz-Prior ist und als dessen Nachfolger gilt. Seit den Tagen Ida Grimfelds sind es die Erz-Priore selbst, die ihren Nachfolger wählen und nur in dem seltenen Fall, dass beide Priore einer Bastion gleichzeitig ums Leben kommen, obliegt es den Erz-Prioren der anderen Regionen, zwei geeignete Nachfolger zu bestimmen.

Die Aufgaben der Priore liegen nicht einfach nur in der täglichen Leitung der Bastion, sondern vor allem auch in der taktischen Ausrichtung ihrer Bemühungen. Hier unterscheiden sich die vier Bastionen in einigen Bereichen zu großen Teilen, denn nicht nur bevorzugen die Priore unterschiedliche Taktiken, sondern der Kampf gegen die unterschiedlichen Elemente und ihrer Kreaturen erfordert auch individuelle Maßnahmen in den jeweiligen Gebieten.

Die heiligen Stoßtrupps


Die Dhari wurden von vielen Bewohnern als Geschenk der Götter angesehen, hielten sie doch mit ihren Kräften die Elemente im Zaume und ermöglichten so ein friedfertigeres Leben als heute. Als selbsternannte Nachfolger der Dhari sehen auch die Mitglieder der Orden sich als Auserwählte der Götter, die dazu auserkoren wurden, den Bewohnern Amarlias in diesen dunklen Zeiten zur Seite zu stehen.

Angelehnt an diesen Glauben ist auch die Struktur des Ordens, denn abseits der Priore und der Gefolgschaft, die für den Betrieb der Bastionen zuständig ist, besteht der Rest des Ordens aus Elitekämpfern, die in Stoßtrups mit je sechs Kämpfern eingeteilt werden - ein Kämpfer für jeden der sechs Götter.

Religion & Politik


Im Orden der Macht ist es den Mitgliedern nicht nur verboten, sich dem Kult der langen Nacht anzuschließen, sondern auch die Ablehnung der Zweifelnden zeugt von den religiösen Zügen des Ordens. Die Aufnahmebedingung mag zwar in erster Linie eine angeborene Fähigkeit sein, doch ohne das Verehren des Pantheons findet diese Mitgliedschaft ganz schnell wieder ein Ende.

Aus den politischen Kreisen hält sich der Orden vollständig raus. Ähnlich der Schattenjäger genießen sie - für einen gewissen Preis - in den ansäßigen Reichen einen besonderen Status, zielen sie mit ihren Bemühungen ja doch primär auf den Schutz der Bewohner ab.