Abbildung eines Narus

Naru


"Das Leben besteht aus mehr als das, was sich unserem bloßen Auge offenbart. Nur wer sich der Dunkelheit in seinem Inneren widmet kann die Erleuchtung erlangen" - Ein älterer Naru während einer spirituellen Diskussion, 365 NLN

Übersicht


Die Naru wurden von Ferana erschaffen und fühlen sich ihr auch heute noch besonders verbunden. Sie ehren die Natur und leben fast ausschließlich in Höhlensystemen des Nordwestens, wo sie immer wieder von Vertretern anderer Völker aufgrund ihrer offensichtlich gottgebenen Weisheit aufgesucht werden.

Während die große Mehrheit von ihnen keinerlei Drang verspürt, die Welt abseits der eigenen Region zu erkunden, sind es jene als Sucher bezeichneten Naru, die von klein auf die Lebensweise ihres Volkes in Frage stellen und am Ende in die Welt hinausziehen, um Antworten zu finden. Eine Abreise, die auf beiden Seiten mit Wohlwollen gesehen wird, erlaubt es den Suchern doch ihrem unbändigen Drang nach Antworten nachzugehen, während der Rest der Naru die alten Traditionen unbehelligt weiterpflegen kann.

Biologische Merkmale


Die Naru haben mit 75 Jahren, wie die Algarier, die kürzeste Lebensspanne aller Völker. Gerade unter den Suchern ist es jedoch eine weit verbreitete Theorie, dass dies auch mit den erschwerten Lebensbedingungen ihres Volkes zu tun hat, bieten die heimatlichen Höhlen einfach nicht den gleichen Schutz wie die Städte der zivilisierteren Welt.

Mit einer Durchschnittsgröße von 1,80m sind die Naru zusammen mit den Manadi das größte Volk hinter den Duraniern und liegen auch mit stolzen 85kg in Sachen Gewicht eher im oberen Bereich. Während das erhöhte Gewicht bei den Rhultak und den Duraniern vor allem ein Zeichen für den robusten bzw. muskulösen Körperbau ist, so stammt ein nicht unerheblicher Teil des Gewichts der Naru von ihrem extrem dichten Gewebe und der schon fast lederartigen Haut.

Äußerlich ist eines der wohl einzigartigsten Merkmale der Naru die Gesichtsstruktur. Der Rest ihres Körpers ist ähnlich der anderen Völker eher glatt, doch alle Naru tragen im Gesicht eine Vielzahl von hornartigen Wucherungen, die im Kreise ihres Volkes unter anderem dazu dienen, die Paarungsreife zu verdeutlichen. Weibliche und männliche Naru sind für die anderen Völker eigentlich nicht zu unterscheiden, doch während der jährlichen Paarungszeit, die einige Wochen andauert, färben sich die normalerweise blauen Wucherungen bei den Männern grün und bei den Frauen rot. Besonders intensive Farben gelten hierbei als ungemein anziehend.

Göttliche Einflüsse


Keinem Volk wird eine größere Weisheit nachgesagt. Viele von den Naru verbringen abseits des Überlebenskampfes im Nordwesten einen Großteil ihrer Zeit damit, zu versuchen, die Geheimnisse des eigenen Geistes zu entschlüsseln und so die Erleuchtung zu erlangen.

Der Fokus aufs Innere lässt die Naru allerdings auch immer mal wieder ihre Umgebung vergessen, was dazu führt, dass sie in manchen Situationen unaufmerksamer sind als Vertreter der anderen Völker.