Abbildung eines Rhultaks

Rhultak


"Wir werden nicht weichen. Unser Schicksal wird auf diesem Wall entschieden. So wie es sich gehört.“ – Zitat einer unbekannten Herrin des Walls aus der Zeit vor der langen Nacht

Übersicht


Von Sisara bei Weitem nicht als Abbild ihrer selbst erschaffen, waren sie einst ein stolzes Kriegervolk, bekannt für ihre unglaubliche Konstitution und geprägt durch die endlosen Kämpfe gegen einen längst vergessenen Feind im Südosten Amarlias. Doch die Rhultak starben fast aus, als das Element des Wassers ihre Heimatländer während der langen Nacht größtenteils unbewohnbar machte.

Auch hunderte von Jahren später verbleiben die meisten Rhultak den Gnomen für ihre Hilfe loyal gegenüber. Als die Fluten und Kreaturen des Wassers über sie hereinbrachen, glaubte niemand daran, dass es Überlebende geben könnte, und wären die Gnome mit ihren fliegenden Schiffen nicht zur Rettung geeilt, dann wäre es wohl auch so gekommen.

Biologische Merkmale


Rhultak leben im Durchschnitt bis zu 100 Jahre und werden dabei nur von den Gnomen übertroffen. Mit einer Durchschnittsgröße von 1,60m sind sie das zweitkleinste Volk Amarlias. Trotz ihrer überschaubaren Größe kommen sie allerdings auf durchschnittlich 80kg Körpergewicht, was ihr robustes Gesamtpaket unterstreicht.

Rhultak besitzen eine dicke, schuppige Haut und es gibt bei ihnen grundsätzlich keine Geschlechtertrennung. Als einziges Volk Amarlias zeugen sie ihre Nachkommen, indem jedes Individuum beim Erreichen der Fortpflanzungsreife ein Ei legt, das unter normalen Umständen nach sechs Monaten schlüpft. In seltenen Fällen erreichen Rhultak die Fortpflanzungsreife mehrfach in ihrem Leben, doch ihre Bevölkerungszahlen bleiben weiter angeschlagen.

Göttliche Einflüsse


Kein Volk ist robuster als die Rhultak. Ihre Konstitution und Ausdauer ist weit über die eigenen Grenzen hinaus bewundert, denn sie können auch in voller Kampfmontur noch viele Kilometer marschieren, nachdem die Vertreter anderer Völker längst zusammengebrochen sind.

Auch den Rhultak haftet allerdings ein offenbar gottgebener Makel an, denn es ist keine Seltenheit, dass ein Rhultak im Kampf seine Selbstkontrolle verliert und wild um sich schlägt, bis er, sofern nicht vorher überwältigt, sich wieder gefangen hat oder erschöpft zusammenbricht.